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Woche der Wiederbelebung

Auch Maximilian Huber als stellvertretender Bereitschaftsleiter, zieht ein positives Fazit: „Durch das Reanimationstraining tragen wir dazu bei, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen sowie Hemmschwellen und Berührungsängste abzubauen.“

Mit dem öffentlichen Reanimationstraining auf dem Parkplatz vor dem Rewe Markt setzt der DRK Ortsverein ein Zeichen: Reanimation ist einfach. Jeder kann ein Leben retten. Insgesamt beteiligten sich knapp 40 Personen und erhielten ein kostenfreies Reanimationstraining. „Viele waren neugierig, schauten zu und wollten letztendlich ihre Reanimationsfähigkeiten selbst auffrischen!“, erzählen Melissa Schneider, Stefan und Julian Gramlich, die die Aktion ebenfalls begleiteten.

Zwar sind die Fälle, in denen einfache, aber lebensrettende Maßnahmen ergriffen werden, seit Einführung der „Woche der Wiederbelebung von 17 auf 40,6 Prozent angestiegen. Dennoch sei die Helferquote in Deutschland im internationalen Vergleich zu gering. Die lebensrettende Devise lautet „Prüfen. Rufen. Drücken!“: Prüfen, ob die Person noch atmet. Unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 den Rettungsdienst rufen. Fest und mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft. „Mit der Erhöhung der Wiederbelebungsrate durch Laienhelfer könnten in Deutschland jährlich circa 5000 Menschenleben gerettet werden“, sagt Manuel Sturm als DRK-Bereitschaftsleiter. „So werden Hemmschwellen in der Bevölkerung vor der Ersten Hilfe abgebaut und die Wiederbelebungsrate in Deutschland gesteigert. Denn Reanimation ist einfach – Jeder kann ein Leben retten!“

Quelle: https://www.fnweb.de/orte/wallduern_artikel,-wallduern-drk-ortsverein-gab-tipps-zur-lebensrettung-_arid,1858886.html

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