Im Lehrsaal des DRK-Kreisverbands Buchen fand eine über drei Monate dauernde Sanitätsausbildung mit dem praktischen Prüfungsteil ihr Ende. Seit Mitte September erhielten elf Rotkreuzler aus dem ganzen Gebiet des DRK-Kreisverbands Buchen in 60 Unterrichtseinheiten von DRK-Kreisausbildungsleiter Gerald Löhr (Hardheim) und Sonja Pfeiffer (Adelsheim) umfangreiches Wissen über die aktuelle Notfallrettung vermittelt. Neben der Theorie standen ausgiebige praktische Übungen im Bereich der Herz-Lungen-Wiederbelebung, der Schockbekämpfung und internistische Notfälle auf dem Unterrichtsplan, ehe dann mit dem schriftlichen Teil der Abschlussprüfung die erste Stufe der Erfolgskontrolle stattfand und das erworbene Wissen getestet wurde.

Höhepunkt und Abschluss der Ausbildung war die praktische Prüfung, für die die Lehrkräfte realitätsbezogene Szenarien erarbeitet hatten. Für die realistische Darstellung dieser Situationen sorgten Schminker und entsprechend präparierte "Opfer" des Kreisverbands sowie vom Ortsverein Hardheim. Natürlich war den Teilnehmern die Anspannung ins Gesicht geschrieben, all das umfangreiche Wissen vor den Prüfern Tanja Pfeiffenberger (Buchen) als ärztlicher Leiterin sowie Sonja Pfeiffer (Adelsheim), Gunter Kunz, Silvia Hennegriff (beide Ravenstein), Martin Nies (Rosenberg), Steffen Horvath (Buchen) und Anne Ballweg (Walldürn) auch abzurufen. Schließlich freuten sich alle Lehrgangsteilnehmer über die bestandene Fachausbildung und nahmen aus den Händen von Lehrgangsleiter Gerald Löhr ihre Urkunden als DRK-Sanitäter entgegen. Teilgenommen an dieser Ausbildung hatten: Manuel Böhm, Manuela Reiser, Christian Zier (alle DLRG Adelsheim), Jessica Fueglein (DRK Buchen), Sandra Heffner, Tina Sieber, Vera Stolzenberger (alle DRK Hardheim), Eric Dearnley, Svenja Gehrig-Linemann, Eric Macht und Vanessa Wahnschaap (alle DRK Walldürn). hs

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 04.12.2015

Neues Wissen um die Wiederbelebung im Mittelpunkt

Kleines Jubiläum beim 5. Odenwälder First Responder Tag am 21.11.2015 in der Stadthalle Buchen

Rund um die Uhr sind die First Responder, qualifizierte Ersthelfer, einsatzbereit, um in ihren Gemeinden die Zeit bis zum Eintreffen des professionellen Rettungsdienstes zu überbrücken und so teils unmittelbar lebensrettende Hilfe zu leisten. Für diese wichtigen Helfer organisierten die Leitenden Notärzte im Neckar-Odenwald-Kreis in Kooperation mit dem Förderverein Notfallseelsorge/Notfallnachsorge am 21.11.2015 zum fünften Mal den OFIRTA – Odenwälder First Responder Tag. Dank der Unterstützung mehrerer Sponsoren und vieler engagierter Mitwirkender war die Fortbildung für die in diesem Jahr annähernd 250 Teilnehmer kostenlos. Wichtige Zielsetzung der Veranstaltung ist es, durch gemeinsame Fortbildung verschiedener Fachdienste die Zusammenarbeit bei der Notfallversorgung immer weiter zu optimieren.

Eine besondere Würdigung erfuhr das ehrenamtliche Engagement der Helfer durch die Anwesenheit und die Grußworte von Beigeordnetem Thorsten Weber als Vertreter der gastgebenden Gemeinde sowie der Bundestagsabgeordneten Dr. Dorothee Schlegel. Sie betonten beide den unschätzbaren Wert der rund um die Uhr verfügbaren, gelebten Nachbarschaftshilfe, mit der die Einsatzkräfte bei zeitkritischen Notfällen zur Verfügung stehen. Mehrere Sponsoren hatten Preise gestiftet, sodass die drei Glücksfeen Pia, Anna und Lea Genzwürker dafür sorgten, dass sich 60 Teilnehmer über kleine und größere Geschenke freuen konnten.

Restlos begeistert von der zum wiederholten Male tollen Resonanz zeigte sich Priv.-Doz. Dr. Harald Genzwürker, Sprecher der Gruppe Leitender Notärzte und „Cheforganisator“. Ein neuerlicher Teilnehmerrekord mit Teilnehmern auch aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland „sei eine unglaubliche Motivation“, diese Fortbildung in den nächsten Jahren anzubieten. Besonders würdigte er die Unterstützung verschiedener Sponsoren, ohne die es den OFIRTA nicht geben würde. Bereits zum fünften Mal sorgte die Küchenmannschaft des DRK Ortsvereins Hardheim für das leibliche Wohl der anwesenden Einsatzkräfte. „Ein weiteres Beispiel für tolles ehrenamtliches Engagement“, so Genzwürker.

Bild: Rot-Kreuz-Gründer Henry Dunant 1863 / DRKKnapp eine Woche ist seit dem Ende des großen Einsatzes vieler ehrenamtlicher Helfer in Hardheim vergangen. Auch die Arbeiten nach dem Einsatz wurden in allen Einsatzeinheiten mittlerweile abgeschlossen, so ist es jetzt an der Zeit Danke zu sagen.

 

Danke für das Engagement der rund 100 ehrenamtlichen Einsatzkräfte, welche für dreieinhalb Tage die Versorgung der über 300 Flüchtlinge in der Carl Schurz Kaserne übernahmen. Alle sind in irgendeiner Form maßgeblich am großen Erfolg des Einsatzes beteiligt gewesen. Egal ob es um die medizinische Versorgung, die Betreuung, die Verpflegung oder etwas anderes ging.

 Wir möchten Danke sagen, für euren Einsatz im Zeichen der Menschlichkeit. Wo immer Menschen in Not sind hilft das Rote Kreuz ohne zu fragen wem und warum man in Not geraten ist. Wir können vom Neckar-Odenwald-Kreis aus die Weltgeschichte und die Flüchtlingspolitik nur schwer beeinflussen, aber wir können die Auswirkungen für die Menschen abschwächen, auf deren Rücken Krieg und Vertreibung ausgetragen wird. Damit sind wir dem Rot-Kreuz Gedanken vom Jahr 1863 wieder unglaublich nahe gekommen.

Voll des Lobes äußerte sich Markus Huber, Zugführer der Betreuungsgruppe der DRK-Einsatzeinheit Walldürn - früher Katastrophenschutzzug - im Gespräch den FN über die engagierte und improvisationsbewährte Arbeit der ehrenamtlich tätigen Kräfte. Diese bewältigten in Kooperation mit der Bundeswehr aus Hardheim und Walldürn, der DRK-Kreisgeschäftsstelle und der vom Regierungspräsidium Karlsruhe beauftragten Betreiberfirma der Erstaufnahmestelle (Ciborius Sicherheits- und Servicedienstleistungen GmbH aus Frankfurt) sehr professionell ein immenses Pensum. Huber hatte bis Montagabend die Einsatzleitung seitens des DRK. Gestern wurde er dann von seinem Stellvertreter Robin Rusnak (ebenfalls Walldürn) abgelöst. Nach der Zubereitung des Mittagessens am heutigen Mittwoch endet die Betreuungsaufgabe des DRK Hardheim und das Logistikbataillon 461 aus Walldürn wird als Caterer die komplette Verpflegung der Flüchtlinge in der Carl-Schurz-Kaserne übernehmen. Bis dato war das Bataillon nur für Frühstück und Abendessen zuständig.

Kontakt

Deutsches Rotes Kreuz
Ortsverein Walldürn

Dr.-Hch.-Köhler-Str. 1-3
74731 Walldürn

Tel.: (06282) 95 804

(Telefon nur während Veranstaltungen besetzt)

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